Aus einer besonderen Begegnung bei der Württembergischen Schnellschachmeisterschaft entstand im Sommer 2005 eine kleine, aber bemerkenswerte Schachveranstaltung: Die Brüder Hartmut und Wolfgang Schmid von den Stuttgarter Schachfreunden traten gegen Tobias und Jens Hirneise von der Schachabteilung der SpVgg Rommelshausen an.
Die Ankündigung
Die damalige PDF-Ankündigung gehört als schönes Zeitdokument zu dieser Archivseite: Sie nennt die vier Spieler, den Termin, den Spielort und den geplanten Modus.
23. Juli 2005 · MUSE-O, Alte Schule Gablenberg · Zuschauer herzlich willkommen
Ankündigung als PDF
Das Besondere an diesem Vergleich war nicht nur die sportliche Paarung, sondern auch der reizvolle Gegensatz der Generationen. Die beiden Schmid-Brüder brachten zusammen etwa hundert Jahre mehr Erfahrung „auf die Waage“ als die jungen Hirneise-Brüder. Solch ein Vergleich ist eigentlich nur im Schachsport möglich.
Am Spieltag trafen sich die vier Brüder im MUSE-O im Stadtteil Stuttgart-Gablenberg, dem damaligen neuen Spiellokal der Stuttgarter Schachfreunde. Leider fanden nur wenige Schlachtenbummler den Weg dorthin, doch sie verpassten einen spannenden Wettkampf.
Nach 24 umkämpften Partien konnten sich die „Oldies“ noch einmal durchsetzen – allerdings mit dem knappsten aller Ergebnisse. Mit 16,5 : 15,5 hielten Hartmut und Wolfgang Schmid die Jugend in Schach. Das Ergebnis war eng, die Führung wechselte, und erst die letzte Partie brachte die Entscheidung.
Die vier Spieler
Der Pokal, den die Brüder Schmid eigens für diese Veranstaltung gestiftet hatten, sowie die liebevolle Organisation und die angenehme Atmosphäre vor Ort zeigten, mit wie viel Spaß und Engagement diese Herausforderung angegangen wurde.
Schon am Ende wurde ein Revanchekampf ins Auge gefasst – im nächsten Jahr in Rommelshausen. Auf diese Fortsetzung durfte man gespannt sein.
Organisation und Helfer
Besonderer Dank gilt allen Helfern aus dem Verein, insbesondere Thomas Großberger und Marijo Matic.
Bericht und Bilder: Markus Büchele und Thomas Großberger · Schlussnotiz: Wolfgang Schmid
Redaktionelle Bearbeitung: Robert Gabriel, 2026